Madeleine Kaindl im Tonstudio - Reportage

02. Juli 2020

Um die Entstehung ihres neuesten Projekts zu dokumentieren, ging ich mit Madeleine Kaindl statt ins Fotostudio auch zwei Mal ins Tonstudio! Dort durfte ich der Jazzmusikerin und ihrer Band bei den Aufnahmen über die Schulter schauen.

Schon Anfang des Jahres war ich mit Madeleine Kaindl im Fotostudio, um Promofotos von ihr für das anstehende Musikprojekt zu machen. An zwei unterschiedlichen Tagen – ein Mal „vor Corona“ und ein Mal jetzt danach – habe ich sie und ihre Musikerkollegen seither im Tonstudio begleitet und ihre Arbeit dort fotografisch festgehalten.

Da ich schon öfter während Aufnahmen in Tonstudios zu Gast war, war ich schon darauf vorbereitet, dass das vor allem bedeutet:

Bitte warten!

Denn egal wie gut man sich vorbereitet, die Zeit vergeht immer irre schnell. Plötzlich hängt man im Zeitplan hinterher und verwirft ihn nach kürzester Zeit komplett. So ist das Künstlerleben!

Geduldig auf meinen Einsatz zu warten, und im passenden Moment rasch schöne Fotos zu machen, das macht mir nichts aus. Allerdings: An einem der Tage war die Kaffeemaschine kaputt – das war schon schlimm! Madeleine hatte auch ein schlechtes Gewissen deswegen.

Durch den Coronalockdown mussten die Aufnahmen natürlich auch einige Wochen ausgesetzt werden, sodass jetzt keine kostbare Zeit verloren gehen darf, damit die CD noch im geplante Rahmen fertiggestellt werden kann. Darum musste bei meinem zweiten Besuch im 4tune Studio alles extra schnell gehen. Kein Problem für mich, unter Zeitdruck blühe ich ja sowieso so richtig auf!

 

 

Aber eigentlich war es auch nur halb so wild: Während der Aufnahmen ihrer Gesangsparts filmte ich Madeleine Kaindl – denn bei diesem Projekt ist sie Sängerin und nicht Saxofonistin – für etwaige Promovideos. Anschließend sang sie nur für mich ein paar Parts, damit ich auch noch einige Fotos von ihr machen konnte. Denn auch das leiseste Klicken der Kamera würde man auf der Tonspur hören, darum geht das Fotografieren nur zwischen und nicht während der Aufnahmen.

Nach zwei Stunden kamen ihre Bandkollegen ins Studio und alle warfen sich in feinen Zwirn, während ich im hintersten Eck des Raumes meine mitgebrachten Blitzlampen aufbaute. So entstanden zum Schluss noch chice Bandfotos der Truppe. Das war ehrlich der schwierigste Teil an der ganzen Zusammenarbeit mit Madeleine Kaindl bisher! Einen Haufen aufgeweckter Musiker zum Stillstehen zu bringen ist keine leichte Aufgabe, aber mir doch irgendwie gelungen.

So langsam nimmt das Projekt also schon richtig Form an, wie man sieht. Bald darf ich sicher auch mehr darüber erzählen, aber bis dahin sag ich weiter: Stay tuned und freu Dich drauf, das wird cool!

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Tonstudio statt Fotostudio..